Gedichte zum Abschied

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Gedichte zum Abschied 2018-09-28T16:03:48+00:00

Gedichte zum Abschied

Gerne würde ich Dir die Wahrheit sagen
Doch die Schuldgefühle kann ich nicht ertragen
Du würdest mich hinterher hassen,
dass kann ich einfach nicht zulassen.
Ich müsste Dich versetzen,
dass wiederum würde Dich verletzen.
Ich weiß, es wird sehr schwer für Dich,
aber ich liebe Dich nicht.

Ich steh an Deinem Grabe
Und fühle Deine Liebe.
Jetzt beben mir die Knie,
ich schöre, Dich vergess´ ich nie.
Du wurdest mir genommen,
ich seh´ Dich nur verschwommen,
denn Tränen rollen mir über die Wangen,
ich wollt, ich könnt mir Dir von vorn anfangen.

Wenn die Sonne untergeht,
hört man still mein kleines Gebet.
Dich zu umarmen wäre jetzt schön,
willst jedoch nicht mit mir gehen.
Hast eine andere Richtung eingeschlagen,
ich kann nicht mit, kann es nicht wagen.
Jetzt bist Du so weit von mir fort,
an einem anderen fernen Ort.
Der Abschied fiel mir wirklich schwer,
denn ich, ich lieb Dich sehr.

Fast wie im Traum,
sitzt Du mit mir in einem Raum.
Ein Traum der würde wahr,
denn dann wärst Du mir nah.
Doch leider bist Du fort,
und Abschied ist ein blödes Wort.
Wir mussten es aussprechen,
doch irgendwann dann wird’s sich rächen.

Wenn der Abschied näher rückt,
bleibt man doch leider allein zurück.
Dich umarmen, mit Dir gehen,
nur alleine das wär´ schön.

Jetzt bist Du weg, bist einfach fort,
ich lieb Dich, war Dein letztes Wort.
Darum aber musst Du ziehen,
wenn Du lieber willst mit mir gehen?
Ich versteh Dich einfach nicht,
hast eins und noch ein Gesicht.
Abschied nehm´ ich nicht von Dir,
dafür liebe ich Dich zu sehr.

Freunde, die sind wichtig.
Freunde, alles andere ist nichtig.
Freunde, bringen einen zum Lachen,
Freunde, machen tolle Sachen.
Freunde, die einander verstehn,
Freunde, wollen nie auseinander gehn.
Freunde, und sehen sie sich mal länger nicht,
Freunde, sind sie ganz darauf erpicht,
sich ganz schnell wieder in die Arme zu schließen,
und dabei tausend Tränen zu vergießen.
Ich wünsch Dir eine gute Zeit,
bald sind wir wieder zu zweit.
Alles gute für das Auslandsjahr,
ich bin immer für Dich da.

Die Zeit mit Dir war wunderbar, doch heute muss ich gehen.
Sei nicht traurig, lieber Schatz. Es gibt ein Wiedersehen.

Der Abschied von Dir ließ mir
nur ein Stück Erinnerung.
Ich halte es in Ehren.
Die Liebe hält es jung.

Abschiedstränen schmecken süß, wenn Du Dir sicher bist,
dass das Wiedersehen bald, und voller Freude ist.

Du behältst in unserer Mitte immer Deinen Platz.
Für einen Menschen, so wie Dich, gibt’s eh keinen Ersatz.

Wir wollten ewig glücklich sein.
Doch das Wörtchen „immer“,
wandelt grausam der Verlust,
und heißt es fortan „nimmer“.

Vor jedem Abschied graut es mir.
Komm nur bald zurück.
Denn immer wenn Du fort gehst,
dann verlässt mich auch mein Glück.

Nicht jeder Abschied ist ein Grund in Tränen auszubrechen.
Man kann, je nach Gelegenheit, von Glück und Freude sprechen.

Ich weiß, dass Du bald gehen musst,
und muss mich dafür stählen.
Im Grunde hab ich es gewusst,
und doch wird es mich quälen.

Meine Freunde, ich muss gehen.
Die Zeit war knapp bemessen.
Auch, wenn wir uns nicht wieder sehen,
ich werde Euch nie vergessen.

Der Heimweg wird ein Trauerzug, der Hinweg war verhetzt.
Dementsprechend klein der Kuss. Ganz kurz nur, ganz zuletzt.
Das ging so schnell, schon warst Du fort, und ich war ganz allein.
So war der Abschied nicht gedacht, jetzt will ich traurig sein.

Frohe Reise, gute Fahrt! Ich wünsch Euch viel Vergnügen!
Vergeudet Eure Zeit nicht damit, faul herum zu liegen.
Nutzt die Tage in der Fremde, lasst Euch nichts entgehen.
Und schießt mir fleißig Fotos, denn die will ich nachher sehen.

Heut verlässt Du unser Haus.
Das heißt, Du bist genesen.
Trotzdem ist es traurig,
denn Du bist uns lieb gewesen.

Möge Dir auf Deinem Weg nur Gutes widerfahren.
Es soll sich Dir die Pracht der Welt in Gänze offenbaren.

Ich weiß, die Reise ist nicht lang, doch muss ich Dich umarmen.
Ein Mutterherz ist immer bang, man muss sich ihm erbarmen.

Mein lieber Freund, geh doch nicht fort.
Kannst du Dich nicht besinnen?
Ich weiß, es ist ein bessrer Ort,
doch gibt es kein Entrinnen.

Wenn Du erst fort gegangen bist,
bist Du Dir dort gewiss,
dass ich hier ganz alleine bin,
wie sehr ich Dich vermiss?

Nun stehen wir zwei Herzen schon seit Stunden unterm Tor.
Die Sonne geht bald schlafen und der Mond kommt just hervor.
Ach, liebes Kind, wie gerne würde ich auf Ewig bleiben.
Doch hier kommt Dein Vater schon, um mich zu vertreiben.


Abschiede gehören zum Leben dazu

Das Leben ist voller Veränderungen. Nichts bleibt ewig gleich. Und so ist es eigentlich auch nicht verwunderlich, sogar ganz normal, dass unser Weg von Abschieden gesäumt ist. Manche sind nur für gewisse Zeit, andere sind von Dauer. Der eine Abschied wurde lange Zeit geplant, ist ganz einvernehmlich, der nächste geschieht plötzlich und wirft uns aus der Bahn. Ein Mensch, der zu einer selbstverständlichen Kompenente geworden ist, geht. Abschiede sind daher oftmals von großen Emotionen begleitet. Wir wollen diese in Worte fassen können, anderen zeigen, wie ergriffen wir sind und wie sehr uns der zu Verabschiedende fehlen wird.

Gedichte zum Abschied

Gedichte stellen eine wunderbare Form des Umgangs mit Abschieden dar. Sie beschreiben tiefgehende Gefühle, passen aufgrund vieler Abstraktionen und Metaphern wie beliebte Lieder ganz häufig genau auf die persönliche erlebte Situation und reißen uns mit, geben unseren Emotionen Ausdruck und helfen gleichzeitig bei deren Bewältigung. Gedichte gliedern unsere Gedanken in Strophen und Verse und machen sie so nachvollziehbar. Wer sich also entscheidet, ein Gedicht zum Abschied zu verwenden, der trifft damit meistens ins Schwarze.

Klassiker oder Neulingswerk

Da nicht in jedem ein großer Dichter und Denker schlummert, ist es vollkommen in Ordnung, oft wird es sogar begrüßt, auf bereits vorhandene Gedichte zurückzugreifen. Man bezeugt dadurch kulturelle Integrität. Gerade wenn es um einen Abschied geht, mag es sogar von Vorteil sein, sorgsam ausgewählte Worte aus den allseits bekannten Klassikern zu verwenden oder zumindest treffende Formulierungen gekonnt verfasster, wenn auch weniger bekannter Gedichte. Wer nicht abgedroschen klingen mag, wählt vermutlich erst recht das Werk eines weniger bekannten Autors aus.

Abschiedsgedichte selber schreiben

Wer selbst ein paar Zeilen schreiben will, der kann sich dennoch wunderbar von vorhandenen Gedichten inspirieren lassen und bekommt so schon einmal ein Gefühl für Rhythmus, Reim und Klang. Lautes Lesen kann dabei helfen, herauszufinden, ob eine saubere Metrik verwendet wurde. Was sich flüssig lesen lässt, ohne die Betonung auf den einzelnen Silben der Wörter unnatürlich zu vertauschen, kann so schlecht nicht sein. Hier zeigt sich bereits, es reicht nicht aus, dass sich die letzten Wörter einzelner Verse reimen. Wer aufmerksam in den Gedichten liest, wird schnell ein paar einfache Regeln erkennen, die er auch auf seine eigenen Dichtungen anwenden kann. Da Abschiede etwas Sentimentales und Feierliches in sich tragen, sollte auch die Wortwahl angemessen sein. Kraftausdrücke oder zu umgangssprachliche Redewendungen haben in einem Abschiedsgedicht nichts verloren.

Die Form des Abschieds

Wichtig ist in jedem Fall, sich zunächst mit der Art und Weise des Abschieds, auf den das gesuchte Gedicht ausgerichtet sein soll, zu befassen. Wen möchte man verabschieden und wie nahe steht einem diese Person? Oder ist man es möglicherweise selbst, der geht und sein Umfeld zurücklässt? Handelt es sich um das Ende einer absehbaren Phase wie etwa des Abiturs oder einer Ausbildung? Geht ein geschätzter Kollege in Rente oder begibt sich eine geliebte Person auf eine abenteuerliche Reise? Kurz: Welche Stimmung soll mit dem Gedicht vermittelt werden? Ein Abschied kann durchaus etwas Feierliches oder gar Aufregendes an sich haben. Eine kleine Prise Humor kann in solch einem Fall also nicht schaden. Dabei steckt in so gut wie jedem Abschied auch ein gewisser Grad an Sentimentalität, die auf jeden Fall zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Besonderheit Beerdigung

Eine Besonderheit des Abschiednehmens stellt zweifelsfrei die Beerdigung dar. Hier ist die zu verabschiedende Person selbst nicht mehr anwesend. Sie kann nicht mehr direkt angesprochen werden und kann auch nicht mehr auf das Gesagte reagieren. Die traurige Endgültigkeit des Abschieds in Verbindung mit dem gleichzeitigen Ansinnen des Loslassens spiegelt sich auch in den Gedichten wieder. Für diesen Anlass lässt sich sicherlich schnell etwas Gutes finden. Das Thema findet recht starke Verbreitung unter Dichtern. Jedoch könnte es schon schwieriger werden, etwas zu finden, das Mut macht und nicht bloßer Ausdruck von Leid und Trauer ist.

Selige Schriftlichkeit

Da ein Abschied oftmals den Menschen sehr schwer fällt und dieser nicht immer persönlich vollzogen werden kann, wird für die Wortfindung gern der schriftliche Weg gewählt. Sei es ein Brief, sei es eine Karte, ein Gedicht passt oft schon allein von der Form her gut in ein solches schriftliches Format. Ganz modern lässt sich ein Gedicht auch als Sprachnachricht oder über verschiedene Messenger mit passenden Smileys verschicken. Hier muss aber unbedingt der O-Ton des Abschieds beachtet werden, nicht immer passt diese Form der Abschiednahme zur Situation.

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