Gedichte zur Geburt

//Gedichte zur Geburt
Gedichte zur Geburt 2018-10-26T18:26:00+00:00

Gedichte zur Geburt

Ein kleines Kind ist angekommen,
habt Ihr das heute schon vernommen?
Euer Sonnenschein ist endlich da,
der Traum vom Nachwuchs wurde wahr.
Viel Glück Euch drei und alles Gute,
auf Eurer gemeinsamen Familienroute.

Ein Kind tritt nun in Euer Leben,
was kann es auf Erden schöneres geben?
Er schreit aus voller Lunge,
euer kleiner, süßer Junge.
Nun wird sich alles ums das Kinde drehn,
wartet es ab, Ihr werdet schon sehn.
Ihr seid wirklich zu beneiden,
darum gratulieren wir Euch beiden.

Lange wurde sie erwartet,
nun ist … ins Leben gestartet.
Mensch was ist die Kleine niedlich,
liegt im Bett und ist ganz friedlich.
Bleiben wird es so garantiert nicht,
nerven wird sie, manchmal schlicht.
Geduld und Liebe, Gesundheit und Glück,
wünschen wir Euch und trinken ein Schluck.

Kinder sind ein kleines Wunder,
machen Papa zum Allrounder.
Mama baut derweil das Nest,
lädt dann alle ein zum Fest.
Babypinkeln ist ein Brauch,
drum feiern wir es auch.
Allen (Nachname) wünschen wir nur das Beste,
danken Euch und feiern jetzt feste.

Endlich bist du nun auf der Welt,
wir hoffen das es Dir gefällt.
Komm auf dem Arm,
ich halte Dich warm.
Liebes kleines Menschenkind,
auf das wir alle glücklich sind.

Mama hat Dich ausquartiert,
jetzt bist Du recht irritiert.
Du hast es gut, es war bequem,
jetzt musst Du bald auf eignen Beinen stehn.
Hast erblickt das helle Licht,
will gratulieren und mehr nicht.

Da bist du liebes Schwesterlein,
hab mich auf Dich gefreut, recht fein.
Wir heißen Dich willkommen,
bist in unsere Familie aufgenommen.

Gedauert hat es fast ein Jahr,
nun bist Du endlich da.
Hand in Hand führen wir Dich durchs Leben,
wolln Dir alles Gute geben.
Ein Kind, das ist ein Gottes-Geschenk,
weshalb ich heute an ihn denk.
Schenk uns viel Glück und auch Gesundheit,
lass draußen den Familienstreit.

Voll Spannung erwarteten wir Dich, kleiner Mann.
Gott sei Dank ist an Dir alles dran.
Auch das Bettchen steht für Dich parat,
bist ja noch ganz klein und auch noch zart.
Denke daran, wir werden Dich immer lieben,
deshalb haben wir diese Verse geschrieben.
Willkommen im Leben, Du kleiner Mann,
ziehst jetzt schon alle in Deinen Bann.

Wir wünschen Ihnen und dem kleinen Kind, dass Sie für immer zusammen stehen wie Fackeln im Wind.
Kein Unheil mag dem neues Ehrenbürger geschehen,
kein Glück auf dieser Welt ihm entgehen.

Der kleine Junge hat nun das Licht der Welt erblickt,
die Zeit auf Erden seitdem für ihn tickt.
Viele Wunder und Erfahrungen warten,
bald muss er lernen in der Schule die Grundrechenarten.
Die erste große Liebe wird kommen,
auch die ein oder andere Erkenntnis schmerzlich hingenommen.
Doch bis dahin ist noch jede Menge Zeit,
genießt gemeinsam der vielen Momente Schönheit.

Unsere Familie gratuliert zur Geburt des kleinen Sonnenscheins.
Zusammen seid Ihr drei nun Eins.
Viele Tage der Freunde und des Glückes warten,
es gilt nun in ein völlig neues Leben zu starten.
Alles Glück dieser Erde wünschen wir Eurem Kind,
auf dass seine Tage erfüllt und fröhlich sind.
Liebt und pflegt es mit all Eurer Kraft,
denn Geborgenheit ist der wichtigste Lebenssaft.
Ist dann irgendwann die Zeit gekommen,
habt keine Angst auch ohne Euer Kind klarzukommen.
Früher oder später wird es seine Flügel ausstrecken,
drängt es nicht zurück in die Ecken.
Sein eignes Leben wird es führen,
so wie einst Ihr neues Leben aus Ihm herrühren.
Doch nun erfreut euch erst einmal,
Euer kleiner Lieblingsschatz ist da.

Neun Monate hast Du gewartet unter Mutters Herz,
der Tag ist nun gekommen an welchem Du wurdest geboren unter Schmerz.
Doch all die Strapazen und Sorgen sind sofort verronnen,
haben wir Dich zu lieben begonnen.
Du bist ein kleiner Sonnenschein,
wirst stets eine große Freunde für uns sein.
Kinder bedeuten das größte Glück auf Erden,
schon jetzt und für alle Zukunft wirst Du das Wichtigste in unserem Leben werden.
Wir freuen uns über Deine Kommen,
bist herzlich in der Familie aufgenommen.

Die Augen strahlen, ist doch klar,
der neue Erdenbürger ist endlich da,
Viel Freude wird er Euch noch machen,
mit seinem lustigen Babylachen.

Endlich ist es nun soweit,
nach neun Monaten wird es auch Zeit,
das Kindlein hier nun zu begrüßen,
Euer Leben soll es versüßen.

Gold’ne Löckchen, süßer Engel,
oder vielleicht doch ein Bengel?
Viel kann man vorher überlegen,
Hoffnungen und Wünsche pflegen,
ist sie dann da die große Stund‘,
freut man sich ist es gesund.

Wenn die Liebe zwei vereint,
kann es sein bald wird geweint,
nicht vor Leiden oder Schmerzen,
sondern weil aus beiden Herzen,
bald ein drittes geht hervor,
Babyweinen klingt ans Ohr,
aber natürlich auch Babylachen,
das Kind, es wird viel Freude machen.

In dem Krankenhausgebäude,
kann entstehen große Freude,
hervor kommt’s langsam, Stück um Stück,
der Eltern größtes Lebensglück.

Zusammen Schritt für Schritt,
ins Leben zu dritt,
auch wenn das Baby noch ständig weint,
ist es froh, dass es mit euch vereint.
Ihr müsst euch keine Sorgen machen,
bald wird aus dem Weinen von selbst Lachen.

Ein glockenhelles Kinderlachen,
gehört mit zu den schönsten Sachen,
die erreichen können wir im Leben,
darum wir danach sollten streben,
dem näher kommt Ihr schon ein Stück,
durch Euer neues Elternglück.

Es lacht das Kind, es bellt der Hund,
der Bauch war lange kugelrund,
das Kind, es ist nun endlich da,
es freut sich auch der Herr Papa.

In Eurem Haus ist neues Leben,
weiter Euer Bestes mögt Ihr geben,
damit auch in den nächsten Jahren,
Glück, Freude und Liebe Ihr könnt bewahren.

Das neue Leben ist noch frisch,
Glückwunschkarten stapeln sich auf dem Tisch,
zu Eures Kindes Wiegenfeste,
wünschen alle nur das Beste.

Wenn das Kind einmal nicht spurt,
denkt zurück an die Geburt,
wie durch einen Augenblick,
sprunghaft stieg das Lebensglück.

Das neue Baby ist nun da,
viel Freude bringt es, das ist klar,
wenn manchmal es auch weint und schreit,
tut es Euch hoffentlich nie leid,
dass Ihr den Schritt habt unternommen,
dieses wunderbare Wesen zu bekommen.

Wenn das Baby nachts laut schreit,
sehnt mancher sich nach Zweisamkeit,
nicht lange hält er, der Verdruss,
zu viel Glück brachte der Entschluss,
ein Kindlein im Leben zu begrüßen,
damit die Tage zu versüßen.

Das größte Glück, das es gibt auf Erden,
ist’s wenn auch zwei Herzen dreie werden.

Das Leben wird bunter Stück um Stück,
durch Euer neues Babyglück.

Zusammen schreitet Ihr nun durchs Leben,
was kann es eigentlich schöneres geben?
Als wenn aus zwei Menschen, man dreie macht,
und dabei auch noch glücklich lacht?

Ein Kind, das habt Ihr nun bekommen,
damit Eure Liebe hat Gestalt angenommen,
was dabei ist, das Wunderbare,
wachsen wird sie noch viele Jahre.

Auf der Welt gibt es so viele Sachen,
am meisten Freude bringt dennoch Kinderlachen,
viel davon werdet Ihr in Zukunft vernehmen,
von dem Engel, der von nun an wird an Eurem Leben teilnehmen.

Vor kurzem war der Bauch noch kugelrund,
nun ist es da das Baby, gesund,
wird in vielen glücklichen Stunden,
auch bald die ganze Welt erkunden.


Gedichte gehören zu einer der ältesten Ausdrucksformen der Menschheit. Jeder hat schon mal eines gelesen, ob in der Schule oder privat. Und etliche Menschen haben sich sogar schon selbst drangemacht, selbst eines zu verfassen.

Was ist ein Gedicht?

Doch was ist das eigentlich, ein Gedicht? Im Grunde ist es ein sehr rhythmischer Text. Dieser Text kann gereimt sein oder nicht, kann in Strophen oder in Prosa vorkommen. Letzteres nennt man passenderweise Prosagedicht. Auch hier muss man auf einen sehr rhythmischen Sprachstil achten.

Die Form

Am besten eignet sich ein Gedicht in Strophen und in Reimen. Besonders zu einem fröhlichen und hoffnungsvollen Thema wie Geburt drückt diese Variante Heiterkeit und Zuversicht aus. Ein Paarreim 1/1/2/2 usw. eignet sich gut, um ein freundliches und lustiges Gedicht zu dichten. Alternativ kann man auch auf einen Kreuzreim zurückgreifen in der Form 1/2/1/2 … Doch meist gehen die Wirkungen der reimenden Wörter etwas zurück.

Das Metrum

Das Metrum ist das, was dem Gedicht seinen Rhythmus gibt. Am verbreitetsten in der deutschen Dichtung sind der Jambus und der Trochäus.

Beim Jambus folgt auf eine unbetonte Silbe eine betonte.

„Ich fühle dich und bin schon da!“ als Beispiel.

Beim Trochäus ist es umgekehrt. Dort folgt auf eine betonte Silbe eine unbetonte Silbe.

„Hier bin ich und bleibe hier!“ ist ein Beispiel.

Nun kann man sich aussuchen, in welcher Form man das Gedicht dichten will, doch sollte man – hat man sich erstmal entschieden – unbedingt an der Form festhalten, da sonst alles etwas holprig wirken wird.

Beide Metren haben einen sehr taktvollen Klang, einem Herzschlag ähnelnd und entfalten eine schöne Wirkung, wenn man sie gekonnt einsetzt.

Welche Themen kann man dichten, wenn es um Geburt geht?

Geburten sind immer ein Thema der Hoffnung, der Zuversicht und des Neuen. Warum sollte sich auch das Gedicht drehen. Es sollte liebevoll gedichtet sein und ebenso liebevolle Worte enthalten. Spott oder sich lustig machen ist selbstredend bei solch einem Thema unangebracht.

Man kann in dem Text sowohl das Leben des neuen Menschen als auch dessen Eltern ansprechen, ihnen Zuversicht und Beistand zusichern und ihnen auch etwas Angst vor der Zukunft nehmen, welche die Eltern mit Gewissheit fühlen werden, denn besonders das erste Kind kann einiges an Veränderungen im Leben bedeuten.

Man kann auch nur über das Kind dichten und sich eine Zukunft für das Kind erfinden, die dieses vielleicht haben wird. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber zu abwegig sollte es nicht sein.

Wichtig ist, keinen Schwermut in die Verse zu packen, sondern stets ein gutes Gefühl für alle vermitteln, die das Gedicht hören oder lesen. Eine Geburt ist etwas Schönes, da will niemand einen mahnenden Dichter in seinen Reihen haben.

Inspiration

Wenn man sich selbst noch nie an ein Gedicht gewagt hat, so tut man gut dran, sich bei Meistern dieses Faches zu erkundigen, wie sie mit Gedichten umgegangen sind. Schiller und Goethe sind stets eine willkommene Quelle für alle, die ich an ein selbst geschriebenes Gedicht wagen wollen. Sie waren wahre Meister und zurecht noch immer bekannt. Wie verpackt man viel Information in kurze Verse? Wie achtet man auf die Einhaltung des Metrums? Beide Dichter können einem das verraten, wenn man sich etwas in ihren Dichtungen verliert und sie achtsam liest und interpretiert. Hat man erstmal einige dieser Werke gelesen, fällt es einem leichter, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie eine Dichtung aussehen muss und – noch wichtiger – wie sie sich anfühlt.

Gefahren

Man muss aufpassen, dass die eigenen Verse nicht zu aufgesetzt wirken, nicht zu hochgestochen wirken. Natürlich kann man ein Gedicht auch in der gewohnten Sprache dichten, die man sonst auch nutzt. Es müssen nicht Worte darin vorkommen, die zu einem entweder gar nicht passen, oder die man nicht mehr kennt oder nutzt. Alltagssprache in kurze kluge Verse verpackt, können Spaß machen, aber gezwungen poetisch sollte man nicht wirken, wenn man darin kein Meister ist.

Ausprobieren und üben

Eine Geburt kündigt sich ja über Monate an. In der Zeit kann man sich ans Üben machen und tun, was zu tun ist, um wenigstens ein Fortgeschrittener im Erkennen und nutzen von Reimen und Metren werden. Und wer weiß, ob in einem nicht doch ein Meister schlummert, eine neue Phase in seinem Leben durch die Dichtung entdeckt? Man sollte sich selbst ausgiebig ausprobieren.

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